Wie angekündigt, hat Linus "almost Santa" Torvalds der Linux-Community ein besonderes Geschenk bereitet: Den Linux-Kernel 2.6.28.
Bereits am Donnerstag wurde die neunte Vorabversion des Linux-Kernels 2.6.28 veröffentlicht. In Torvalds Augen hat sich nicht wirklich viel getan, was sich jedem erschließt der die Liste der Patches durchgeht. Wer das schaffe ohne auf halber Strecke einzuschlafen, habe bewiesen, in ausreichendem Maße mit Kaffee versorgt zu sein.
In seinem Vortrag bei der Linux Plumbers Conference griff Greg Kroah-Hartman Canonical aufgrund deren in seinen Augen mangelnden Beteiligung an der Entwicklung von Linux an.
Am Mittwoch Abend noch hat Torvalds den 8. Release Candidate des kommenden Linux Kernels veröffentlicht. Viele Änderungen gab es auch diesmal nicht mehr, sie bewegten sich hauptsächlich im Bereich der Treiber. Am umfangreichsten waren noch die Entwickler, die sich mit dem Intel-DRM (Direct Rendering Manager), einem Kernel-Modul, das Treibern direkten Hardware-Zugriff erlaubt, befassen.
Kurze Anekdote: Was vermutet man, wenn man in einem Commit zum Entwicklerkernel das Folgende liest:
clean the penguin's dirty feet
Frei übersetzt:
Putz' dem Pinguin die Dreckfüße ab